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verwarnung

wer hätte es gedacht, aber meiner professorin ist das gar nicht so recht das ich einen meine magisterarbeit begleitenden webblog eingerichtet hab. es könnte meine prüfung gefährden. naja, da hab ich erstmal muffensausen gekriegt. man strengt sich ja doch ungerne 6 monate an, um dann wegen eines webblogs keinen abschluss ausgehändigt zu bekommen.
naja also keine inhalte mehr die meine magisterarbeit betreffen, warum weiss ich leider auch nicht so genau.
auf jeden fall hab ich samstag und sonntag gefilmt. und mit der anna hab ich auch eindeutig die richtige besetzung für das ganze. auch wenn sie am sonntag aufgrund eines vorangegangenen exzesses nicht so richtig zu gebrauchen war.
7.3.06 01:15


Bildpolitik

eine expedition in die tropen der wahrheit an den r?ndern der sichtbarkeit von flo maak in unlike, fr?hjahr 2006

das projekt einer bildpolitik ist an der funktion der bilder interessiert, sowie daran, kriterien und werkzeuge einer politisch sensiblen bildpraxis zu entwickeln. dabei richtet sie ihre perspektive besonders auf die konkreten, gegenw?rtigen praxen in ihren spezifischen produktions-, pr?sentations-, und rezeptionsbedingungen, die sich in die funktion der bilder einschreiben.
in dem text wird stark unterschieden zwischen herk?mmlicher bildpolitik und emanzipatorischer bildpolitik, f?r welche gilt, die vorherrschende repr?sentationslogik zu subvertieren und andere formen der darstellung zu finden.
eine emanziperte gesellschaft sieht anders aus als die bestehende und ihre bilder sind somit kaum vertraut, aber gerade deswegen m?ssen sie produziert und vermittelt werden.



harald welzer, sabine moller, karoline tschuggnall
'opa war kein nazi'
hier wird beschrieben, wie filme und fernsehsendungen ?ber krieg, als identifikationsmodelle und als vorlagen f?r die erz?hlungen eigener kriegserfahrungen einfach adaptiert werden.
"in diesem sinne erfinden wohl mehr geschichten ihre erz?hler als erz?hler ihre geschichten"
und: "'abenteuer erlebt nur der, der sie zu erz?hlen weiss' hat henry james bemerkt. oder, 'das ereignis ist nicht das, was passiert. das ereignis ist das, was erz?hlt werden kann.'"
vor diesem hintergrund vermag es kaum verwundern das besonders spielfilmen oder fernsehserien die rolle zukommt, als belege (in diesem fall f?r kreigsberichterstattung) f?r historische wirklichkeit zu fungieren.
30.1.06 13:29


überlegungen

mein zeitplan nimmt langsam aber sicher formen an. und gl?cklicherweise auch mein storyboard.
ich werde also ende februar filmen. ich denke mal 2 tage m?ssten gen?gen. 4 kameras sind geplant, wobei eine f?r's making of bestimmt ist. musik ist ja soweit fertig, bis auf den refrain und das mastern, aber das m?sste an einem abend fertig zu kriegen sein.
am wochenende stell ich dann das storyboard hier rein. obwohl ich davor echt den meisten bammel hab. denn f?r den inhalt ist man ja dann am ehesten angreifbar. wenn ich also in meiner story das thema total verfehlt hab, bzw, nicht gut umgesetzt ist, kann das durch die form nicht mehr ausgeglichen werden (zumindest nicht f?r meinen anspruch). ich hab das gef?hl das meine idee vielleicht ein wenig zu plump ist. zu offensichtlich was ich aussagen will. aber das liegt vielleicht einfach daran das ich jetzt soviel dar?ber gelesen hab und bei anderen geguckt hab wie die das l?sen, das es mir einfach schwer f?llt davon zu abstrahieren.
26.1.06 11:47


Blaue Wunder
Die kalte Domina; Anette Brauerhoch

Das theoretische Umfeld
Auseinandersetzung von Film und Masochismus. Kl?rung des Begriffs wie sie ihn verwendet und auf Film anwendet:
Bei Deleuze wird Masochismus nicht wie bei Freud als eine dem Sadismus polar und komplement?r gegen?berliegende Erscheinung, sondern als eine ?Perversion? mit ganz eigenen Strukturen, die nicht das Positiv eines Negativs (oder umgekehrt) abgibt.
Zentral f?r den Masochismus ist, dass er an einer bestimmten Beziehungsstruktur festh?lt, jener, die das Verh?ltnis des Kindes zur Mutter vor Eintritt des Vaters, vor Eintritt der Genitalit?t, als ein inniges, symbiotisches auszeichnet, und das die Mutter auch im weiteren (im Gegensatz zur Freudschen Bestimmung des weiblichen Wesens als mangelhaft) als das Mangellose setzt. F?r Freud lag das Wesen des Masochismus in der Sexualerregung, die die Bestrafung ausl?sen konnte. F?r ihn war die Gegenwart der Mutter als strafende Figur in der Phantasie des Subjekts nur eine Camouflage des Vaters, um damit gleichzeitig die homosexuellen Implikationen der Phantasie f?r das m?nnliche Subjekt zu verstecken. Deleuze hat die Entstehung des Masochismus in der fr?hen Mutter-Kind-Beziehung lokalisiert. Indem er den Beginn der ?Perversion? in der oralen Phase ansetzt und die Mutter als tats?chliche Kernfigur (Objekt) identifiziert, weicht Deleuze radikal von der Freudschen, vaterzentrierten, ?dipalen Konstruktion ab. Die Masochistin strebt in dieser Theorie danach, das Gesetz des Vaters au?er Kraft zu setzen, es zu verspotten und an der Mutter als Autorit?tsfigur festzuhalten. Das macht den Masochismus auch f?r den Feminismus attraktiv: In ihrem Zentrum steht eine m?chtige, versorgende, m?tterliche Frau, die als Autorit?t anerkannt wird und als solche, trotz, oder selbst nach dem Eintritt des Vaters, erhalten bleibt. Die Masochistin erlebt die die symbolische Ordnung als intermaternelle und setzt die Bedingungen, unter denen die Mutter innerhalb dieser Ordnung mit dem Gesetz identisch wird.
In dieser Betrachtung ist der Masochismus kein passiv erduldetes, gesellschaftlich in den Frauen induziertes Triebschicksal, sondern eine aktive Handlung, die an bestimmten L?sten festh?lt, die mit der Figur der oralen Mutter verbunden waren. Diese Definition stellt Masochismus nicht mehr als eine ?Krankheit? dar, deren Objekt man ist, sondern ein bewusst verfolgtes Triebziel, das weniger mit Leid und Unterwerfung zu tun hat als, als mit dem Beharren auf und dem Festhalten an einer weiblich gepr?gten und dominierten Welt.
Was aber hat das alles mit meinem Thema zu tun????

Gaylin Studlar sieht im Masochismus nicht die Repressivit?t und Unausweichlichkeit einer den weiblichen Zuschauerinnen verordneten Position im Kino, sie bem?ht sich um eine aktive Definition des Masochismus. Sie sieht darin eine Lust, die sehr eng mit dem Kino zusammenh?ngt, und von diesem wom?glich sogar eher noch privilegiert wird als Voyeurismus und Fetischismus ? jene seit Mulvey g?ngigen Bezeichnungen zur Beschreibung der Schaulust im Kino. In Studlars Untersuchungen zum Masochismus als Schaulust stellt dieser eine Position dar, die M?nner und Frauen im Verh?ltnis zu einer bestimmten Filmfigur einnehmen k?nnen.

mehr dazu sp?ter...
19.1.06 14:23


so das ist zwar die vorletzte version, aber das ergebnis von gestern abend ist im .aif format abgespeichert und mein computer weigert sich das zu ?ffnen...
mittlerweile ist die grundstruktur festgelegt. jetzt muss nur noch der drum'n'bass part ausgearbeitet und mit samples unterlegt werden.
hier also die version vom 10.01.06

cliche
17.1.06 19:03


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